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bmwi.de - Aktuelles: Technologie und Innovation
Auf Einladung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie diskutierten bei der diesjährigen Sitzung der deutsch-chinesischen Normungskommission gestern in Leipzig Vertreter der nationalen Normungsorganisationen, des Ministeriums sowie Experten aus der Wirtschaft über Industrie 4.0 und Elektromobilität.
Vor 125 Jahren - im Frühjahr 1891 - unternahm Otto Lilienthal in Derwitz bei Berlin die ersten erfolgreichen Flüge mit einem selbst entworfenen und gebauten Gleitflugzeug. Sein Erfolg beruhte dabei nicht nur auf der Beobachtung des Vogelflugs, sondern auch auf systematischen aerodynamischen Studien, die er ab 1866 mit Unterstützung seines Bruders Gustav unternahm. Seine Methoden werden bis heute in der Aerodynamik angewandt - zum Beispiel mit dem "Lilienthal Polar-Diagramm", das Auftrieb und Widerstand eines Flügels in Beziehung setzt.
Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf des Gesetzes über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln (EMVG) (PDF: 277 KB) beschlossen. Mit dem Gesetzentwurf erfolgt eine Anpassung an europäische Vorgaben.
Ein neuer drahtloser Satellit, innovative Laserkommunikationstechnologien für das Weltall und ein Universaladapter für die Raumfahrt - dies sind nur einige der erfolgreichen Gewinnerbeiträge des ersten INNOspace Masters Wettbewerbs, der heute in Berlin stattfindet. Im Rahmen des Ideenwettbewerbs hatte das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, unterstützt durch das Bundeswirtschaftsministerium, dazu aufgerufen neue Vorschläge und Konzepte für die Raumfahrt der Zukunft zu entwickeln. Insgesamt folgten 50 Unternehmen, Start-ups, Universitäten und Forschungseinrichtungen aus acht verschiedenen Ländern diesem Aufruf.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat heute das Förderprogramm zur Teilnahme junger innovativer Unternehmen an internationalen Leitmessen in Deutschland um weitere drei Jahre bis Ende 2019 verlängert. Mit einem Fördervolumen von 2,6 Mio Euro werden ab 2017 etwa 600 Stände auf über 50 Messen pro Jahr gefördert.
Die deutsche Raumfahrtindustrie ist mit Blick auf die zunehmende Kommerzialisierung der Branche gut aufgestellt. Wenn die richtigen Weichen gestellt werden und insbesondere eine stärkere Vernetzung zwischen Raumfahrtakteuren und anderen, weltweit führenden deutschen Branchen erfolgt, kann die deutsche Raumfahrtindustrie wirtschaftlich von dem neuen Trend profitieren. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie zur Kommerzialisierung in der Raumfahrt, deren Ergebnisse das Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen eines Fachworkshops in Bonn vorgestellt hat. Ziel der Untersuchung "NewSpace - Geschäftsmodelle an der Schnittstelle von Raumfahrt und digitaler Wirtschaft. Chancen für Deutschland und Europa in einer vernetzten Welt" war es, die Chancen der deutschen Raumfahrtindustrie vor dem Hintergrund zunehmender Kommerzialisierungstendenzen in der Raumfahrt aufzuzeigen. Unter dem Schlagwort "NewSpace" sind dabei in den letzten Jahren - vor allem in den USA - kommerziell geprägte Geschäftsmodelle, bei denen Dienste und Nutzerangebote im Vordergrund stehen, entstanden.
Der weltweite Luftverkehr nimmt rasant zu. Damit steigen sowohl Wachstums- und Beschäftigungspotenziale als auch umweltpolitische Anforderungen. Diese stellen die deutsche Luftfahrtindustrie vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig drängt der internationale Wettbewerb zu immer neuen Forschungs- und Entwicklungsfeldern. Die Luftfahrtindustrie gehört zu den forschungsintensivsten Branchen der deutschen Volkswirtschaft. Forschungs- und Technologievorhaben, die sich den heutigen Herausforderungen stellen, werden durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Das Luftfahrtforschungsprogramm (LuFo) des BMWi ist Teil einer umfassenden Forschungs- und Technologieförderung und damit ein Beitrag zur Unterstützung der Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland.
Clusterübergreifende Kooperationen standen im Mittelpunkt der zweiten "go-cluster"-Förderrunde "Cross-Cluster-Kooperationen" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Durch diese Kooperationen sollen tiefgreifende Effekte bei den Clusterakteuren, vor allem bei den kleinen und mittleren Unternehmen, bewirkt werden. Die neuen Konzepte müssen einen Modellcharakter aufweisen und im Sinne einer "Vorbildfunktion" grundsätzlich übertragbar sein. Wie genau diese Anforderungen in den 18 geförderten Projekten umgesetzt wurden, können Sie in der Publikation nachlesen.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert die erfolgreiche Markteinführung von Innovationen im Schiffbau. Ziel ist es, für den deutschen Schiffbau Anreize für verstärkte Investitionen in innovative Produkte und Verfahren zu schaffen. Das Programm "Innovativer Schiffbau sichert wettbewerbsfähige Arbeitsplätze", das seit dem Jahr 2005 besteht, setzt genau hier an. Heute ist die dazugehörige neue Richtlinie in Kraft getreten. Für 2016 wird das von den fünf norddeutschen Bundesländern kofinanzierte Programm um 10 Mio. auf 25 Mio. Euro für den Bund aufgestockt, das Gesamtvolumen liegt damit bei bis zu 37,5 Mio. Euro.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat das Forschungsprogramm "Maritime Technologien der nächsten Generation" bis zum 31. Dezember 2017 verlängert. Das Programm ist das zentrale Förderinstrument, um die maritime Branche bei der Entwicklung neuer Technologien zu unterstützen. Das Förderbudget beträgt rund 32 Millionen Euro pro Jahr. In der zurückliegenden Programmphase von 2011 bis 2015 wurden mehr als 330 Projekte mit einem Fördervolumen von ca. 150 Millionen Euro durchgeführt.