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bmwi.de - Aktuelles: Technologie und Innovation
Heute ist die Förderrichtlinie zum neuen Innovationsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie "Unterstützung von Diversifizierungsstrategien von Unternehmen der Verteidigungsindustrie in zivile Sicherheitstechnologien" in Kraft getreten. Branchenvertreter und weitere Stakeholder sind bereits am 26. September 2016 im Rahmen einer Auftaktveranstaltung im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin über Zielsetzung und Inhalte des neuen Innovationsprogramms informiert worden. Förderinteressenten sind ab heute eingeladen, sich individuell oder im Verbund mit Projektvorschlägen um die Vergabe der Fördermittel zu bewerben.
Heute hat das Bundeskabinett das federführend vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und vom Bundesministerium des Inneren unter enger Einbindung weiterer maßgeblich betroffener Ressorts erarbeitete Strategiepapier zur Stärkung der zivilen Sicherheitsindustrie in Deutschland beschlossen. Die Sicherheitsbranche sichert hochqualifizierte Beschäftigung in Deutschland, bündelt technologische Kernkompetenzen und hat einen hohen Anteil an der Fähigkeitsentwicklung im Sicherheitsbereich.
Der Maritime Koordinator der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer, hat heute in Berlin im Rahmen eines Branchenforums zur Digitalisierung in der maritimen Wirtschaft den Startschuss für die 10. Nationale Maritime Konferenz (NMK) gegeben. Rund 300 Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Verbänden, Gewerkschaften, Wissenschaft, Bund und Ländern diskutieren im Rahmen eines Branchenforums über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Das Thema ist auch Schwerpunkt der 10. Nationale Maritime Konferenz 2017, die am 4. April 2017 in Hamburg stattfinden wird.
Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, stellt heute im Berliner Start-up Hub Rainmaiking Loft die Ergebnisse einer Studie zu nichttechnischen Innovationen (PDF: 2,47 MB) vor. Die Studie kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass Innovationen, die außerhalb klassischer Forschungslabore entstehen, besser gefördert werden müssen.
"Das ist ein hervorragendes Ergebnis sowohl für die mittelständische Raumfahrtindustrie als auch für die großen Raumfahrtunternehmen", sagte Brigitte Zypries, Koordinatorin der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, zu den Beschlüssen der ESA-Ministerkonferenz in Luzern (1./2. Dezember 2016). Als wirtschaftlich stärkstes Mitgliedsland der ESA beteiligt sich Deutschland umfassend an den künftigen Programmen der ESA. Ein Schwerpunkt liegt dabei bei innovativen Entwicklungen und Anwendungen in der Raumfahrt. Brigitte Zypries: "Besonders unser Engagement bei den Anwendungsprogrammen führt zu konkretem Nutzen für die Menschen. Satellitengestützte Erdbeobachtung etwa ist die Grundlage für verbesserten Klimaschutz. Zudem entstehen durch die Verwendung von Satellitendaten innovative Geschäftsmodelle für deutsche Unternehmen. Damit können unsere Unternehmen neue Märkte erschließen."
"Wir erwarten, dass die Raumfahrt noch stärker als bisher Motor für unsere Wirtschaft und Teil unserer Gesellschaft wird. Deshalb investieren wir vor allem in Raumfahrtanwendungen, die neue private Geschäftsmodelle ermöglichen und den Menschen auf der Erde nutzen", so fasst Brigitte Zypries, die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, die deutschen Ziele für die Ministerkonferenz der Europäischen Weltraumorganisation ESA zusammen. Sie ergänzt: "Wir wollen neue Märkte für die Raumfahrt erschließen und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Raumfahrtindustrie sicherstellen. Bei der Erdbeobachtung wollen wir unsere Spitzenstellung weiter ausbauen."
Deutschland ist in der Produktion und bei Produktionstechniken innovativer Werkstoffe weltweit führend - eine neue Internetseite macht dies jetzt für den Leichtbau sichtbar. Mit dem Leichtbauatlas können sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen vernetzen.
Das deutsche Modell der Innovationsförderung, das technische Entwicklungen vielfältig unterstützt, ist eine wichtige Quelle des Erfolgs unserer stark mittelständisch geprägten Industrie. Gleichzeitig entstehen Innovationen in dynamischen Branchen wie der digitalen Wirtschaft und wachsenden Dienstleistungssektoren wie der Kultur- und Kreativwirtschaft oft außerhalb klassischer Forschungslabors. Um das deutsche Innovationssystem weiter zu entwickeln, hat das BMWi das Thema "Nichttechnische Innovationen" umfassend untersuchen lassen. In der Ausschreibung um die Studie setzte sich Anfang 2016 ein von der Technopolis Group geleitetes Konsortium durch (mit Beteiligung VDI/VDE-IT GmbH und ISIconsult UG).
Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer, hat heute in Berlin die erste Konferenz eröffnet, die innovative Cluster und Netzwerke aus Wirtschaft und Forschung zusammenbringt. Dazu begrüßte er rund 150 Teilnehmende im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, hat heute in Berlin den TOP-Innovationspreis verliehen. Preisträger ist die Schott AG aus Mainz. Auszeichnungen, die im Rahmen des TOP-Unternehmertreffens im BMWi überreicht wurden, erhielten auch die Finalisten Airbus Deutschland GmbH aus Hamburg und Würth Industrie Service GmbH & Co. KG aus Bad Mergentheim.