Sie sind hier:  » Netz News » BMWi Wirtschaft
bmwi.de - Aktuelles: Wirtschaft
Von Bleistiften über Dienstkleidung bis hin zu Fahrzeugen: Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, dass öffentliche Beschaffung verstärkt nach sozial- und umweltverträglichen Kriterien erfolgt. Um den nachhaltigen öffentlichen Einkauf zu erleichtern, wurde das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung geförderte Internetportal "Kompass Nachhaltigkeit" (www.kompass-nachhaltigkeit.de) umfassend überarbeitet.
Der Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, Uwe Beckmeyer, hat das Potenzial der Robotik für die Branche unterstrichen. In seinem Grußwort zum 10-jährigen Jubiläum des Deutschen Zentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) am 13.06.2016 in Bremen betonte Beckmeyer:
Die hohe Anzahl an Asyl- und Schutzsuchenden, die vor Krieg, Verfolgung und Not aus ihrer Heimat geflüchtet sind, stellen Deutschland und Europa auf absehbare Zeit vor neue Herausforderungen. Unser Land trägt dabei derzeit im Vergleich zu anderen EU-Mitgliedstaaten einen überproportionalen Anteil. In den vergangenen Monaten hat die Bundesregierung auf nationaler und internationaler Ebene zahlreiche Maßnahmen verabredet, die auf eine Reduzierung der Zuwanderung abzielen, ohne das Grundrecht auf Asyl in Frage zu stellen. Dank des großen haupt- und ehrenamtlichen Engagements tausender Menschen haben wir die Herausforderungen, die durch die Zuwanderung entstehen, angenommen und bislang nach Kräften gemeistert.
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel überreichte am 9. Juni 2016 als Schirmherr die Preise des gemeinsamen Stipendienprogramms von KfW Stiftung und von Social Impact namens "ANKOMMER. Perspektive Deutschland". Das Programm fördert Start-ups und Initiativen, die geflüchtete Menschen in Ausbildung und Arbeit bringen. Drei Leuchtturmprojekte werden nun mit jeweils 20.000 Euro Startgeld unterstützt. Zusätzlich verlieh die Jury einen Sonderpreis in Höhe von 10.000 Euro.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie veröffentlicht heute das Gutachten "Aufgaben, Struktur und mögliche Ausgestaltung eines gesamtdeutschen Systems zur Förderung von strukturschwachen Regionen ab 2020". Das im Auftrag von Bund und Ländern erstellte Gutachten schlägt ein umfassendes und integriertes Regionalfördersystem vor, um künftig gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Deutschland erreichen zu können. Neben der klassischen Förderung durch die Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) sollen auch andere Förderprogramme für den Mittelstand und Innovation eine wichtige Rolle spielen. Einige bisher auf Ostdeutschland begrenzte Programme zur Förderung von Innovationen könnten dabei auf alle strukturschwachen Regionen in Deutschland ausgeweitet werden.
Die deutsche Wirtschaft befindet sich auf einem soliden Wachstumspfad.
Iris Gleicke, Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Mittelstandsbeauftragte und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, hat den breit angelegten Dialog "Unternehmen :wachsen" angestoßen. Damit werden Unternehmen und andere Akteure zu einer Diskussion darüber eingeladen, wie Unternehmen in den neuen Ländern in Zukunft stärker wachsen können.
Das neue Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes eröffnet heute in Anwesenheit von Bundesminister Gabriel seine neuen Räumlichkeiten in Berlin-Mitte. Das Projektbüro ist die bundesweit zentrale Anlaufstelle der Kultur- und Kreativwirtschaft.
Im Produzierenden Gewerbe wurde im April nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt [2] 0,8 % mehr produziert als im Vormonat. In der Industrie wurde die Erzeugung sogar noch etwas kräftiger ausgedehnt (+1,1 %). Erfreulich entwickelte sich die Herstellung von Investitionsgütern (+2,2 %), während die Erzeugung von Vorleistungsgütern stagnierte (+0,0 %). Die Produktion im Baugewerbe ging saisonbereinigt den zweiten Monat in Folge zurück (April: -1,7 %).
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im April preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt [2] gegenüber dem Vormonat um 2,0 % gesunken. Der Umfang an Großaufträgen war leicht überdurchschnittlich. Die Vorleistungsgüterproduzenten konnten ein kräftiges Auftragsplus verzeichnen (+4,8 %). Die Bestellungen für Investitionsgüter waren dagegen merklich rückläufig (-6,1 %). Ausschlaggebend für das Ergebnis im April war der Rückgang der Auslandsaufträge aus dem Nicht- Euroraum (-8,3 %), von Ländern innerhalb des Euroraums kamen indes positive Impulse. Bestellungen aus dem Inland verzeichneten ein spürbares Plus. Mit den Aprildaten wurde auch der Berichtsmonat März merklich nach oben revidiert.