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bmwi.de - Aktuelles: Wirtschaft
Die hohe Anzahl an Asyl- und Schutzsuchenden, die vor Krieg, Verfolgung und Not aus ihrer Heimat geflüchtet sind, stellen Deutschland und Europa auf absehbare Zeit vor neue Herausforderungen. Unser Land trägt dabei derzeit im Vergleich zu anderen EU-Mitgliedstaaten einen überproportionalen Anteil. In den vergangenen Monaten hat die Bundesregierung auf nationaler und internationaler Ebene zahlreiche Maßnahmen verabredet, die auf eine Reduzierung der Zuwanderung abzielen, ohne das Grundrecht auf Asyl in Frage zu stellen. Dank des großen haupt- und ehrenamtlichen Engagements tausender Menschen haben wir die Herausforderungen, die durch die Zuwanderung entstehen, angenommen und bislang nach Kräften gemeistert.
Heute startet die siebte Wettbewerbsrunde "Kultur- und Kreativpiloten Deutschland". Der Wettbewerb ist Bestandteil der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung. Eine Teilnahme steht allen Menschen in Deutschland offen, die mit einer besonderen kulturellen oder kreativen Geschäftsidee unternehmerisch tätig sind.
Die deutsche Wirtschaft ist gut in das Jahr 2016 gestartet.Das außenwirtschaftliche Umfeld hellt sich nur langsam auf. Im ersten Quartal dürften vom Außenhandel kaum positive Impulse ausgegangen sein.Industrie und Baugewerbe verbuchten im ersten Quartal ein Produktionsplus. Auch die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe nahmen etwas zu.Die Beschäftigung in den Dienstleistungsbereichen wurde weiter deutlich erhöht.
Die Produktion im Produzierenden Gewerbe ist im März nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt [2] gegenüber dem Vormonat um 1,3 % zurückgegangen. Sowohl in der Industrie (-1,2 %) als auch im Baugewerbe (-3,2 %) wurde die Erzeugung gegenüber dem Vormonat etwas eingeschränkt.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert die deutsche Filmwirtschaft mit jährlich 10 Millionen Euro. Dazu wurde das Förderprogramm mit dem Titel "German Motion Picture Fund" (GMPF) geschaffen. Ziel ist die Stärkung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Filmwirtschaft. Durch den GMPF werden auf Bundesebene innovative Serienformate und digitales Filmschaffen mit dem Fokus auf Innovationsförderung unterstützt. So werden die Spionageserie "Berlin Station", die im Berlin der 20er Jahre angesiedelte TV-Serie "Babylon Berlin" und die erste deutsche Serie des Video-Streaming-Dienstes Amazon Prime mit dem Arbeitstitel "Wanted" durch den GMPF gefördert. Weiterhin ist die Förderung international koproduzierter Filme mit hohen Herstellungskosten und Ausgaben in Deutschland vorgesehen. Das Programm setzt einen besonderen Anreiz, digitales Filmschaffen in Deutschland umzusetzen.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes[1] sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im März preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt[2] gegenüber dem Vormonat um 1,9 % gestiegen. Der Umfang an Großaufträgen war leicht überdurchschnittlich. Insbesondere die Investitionsgüterproduzenten konnten ein kräftiges Auftragsplus verzeichnen (+4,0 %). Die Bestellungen für Vorleistungsgüter waren rückläufig (-1,2 %). Ausschlaggebend im März war der Anstieg der Auslandsaufträge (+4,3 %), wobei vor allem von Ländern außerhalb der Eurozone kräftige Impulse kamen. Aus dem Inland gingen weniger Bestellungen ein.
Das Nationale Reformprogramm 2016, die Forschungsinitiative UR:BAN zur Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen, die wachsende Branche der Sozialunternehmen - das sind einige der Themen der Mai-Ausgabe des Monatsberichts des BMWi. Ein weiterer Beitrag des Monatsberichts nimmt die Frühjahrsprojektion der Bundesregierung in den Blick. Er erläutert die Wachstumsaussichten für die deutsche Wirtschaft und geht auf aktuelle Entwicklungen seit der Jahresprojektion ein. "Unsere Wirtschaft ist weiter auf Wachstumskurs!", schreibt Bundesminister Gabriel im Editorial zur Frühjahrsprojektion. "Auf unsere starke Volkswirtschaft dürfen wir stolz sein. Aber wir müssen auch dafür Sorge tragen, dass wir auf diesem guten Kurs bleiben."
Der Deutsche Bundestag wird heute abschließend über den Entwurf für ein Zweites Gesetz zur Änderung des Buchpreisbindungsgesetzes beraten. Mit der Annahme des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vorgelegten Gesetzentwurfs wird eine weitere Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag erfüllt.
Am heutigen "Girls'Day" hat die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, 65 Schülerinnen zum "Mädchen-Zukunftstag" ins BMWi eingeladen. Unter dem Motto "Berufswunsch: Unternehmerin" setzten sich die Schülerinnen mit dem Thema "berufliche Selbstständigkeit" auseinander. In Gruppen entwickelten sie eigene Geschäftsideen und stellten sich in einer Abschlussrunde einem "Realitätscheck". Unterstützt wurden sie dabei von den Unternehmerinnen: Annette Farrenkopf, Bianca Gabbey, Susanne Litzel, Antje Minhoff, Annik Rauh und Sabine Stengel, die in der BMWi-Initiative "FRAUEN unternehmen" mitwirken sowie 16 "Nachwuchsunternehmerinnen" der JUNIOR-Schülerfirmen Konditoria, UniThoughts und Jute Tat.
Zum 49. Mal startet der Wettbewerb zum "Deutschen Wirtschaftsfilmpreis" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Der Wettbewerb ist einer der ältesten Filmpreise in Deutschland. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden in der Kategorie "Nachwuchs" mit Geldpreisen in Höhe von insgesamt 20.000 Euro ausgezeichnet.