Ein Projekt vom Regionalmarketing Teufelsmoor Netzwerkinitiative OHZ e. V.
... zur Förderung des Regionalmarketings Osterholz
"Dit un Dat ut Osterholz" will die vielen, interessanten und regionalen Produkte UND Dienstleistungen des Kreise Osterholz den Bürgern und Interessierten von nah und fern näherbringen. Es soll die Vielfalt und Fülle, Kreativität und Innovationskraft des regionalen Wirtschaftsraums Osterholz vermitteln.
Bedeutet, die Rohstoffe für ein bestimmtes Produkt kommen aus der nächsten Umgebung und auch seine Veredelung findet in der Region statt! Somit eine komplette regionale Wertschöpfungskette.
Frank E. W. Fromme
Köstliche Überraschung in Penningbüttel!
Was, Penningbüttel kennen Sie nicht? Sollten Sie aber, wenn Sie Fahrradfahrer oder Wanderer sind, mit dem Auto umherfahren, mit dem Motorrad durch die Gegend cruisen, oder einfach nur um einen "Schwarzen" zu trinken, während Sie Brötchen holen. Natürlich hat der Ort Penningbüttel noch mehr zu bieten, aber daran war ich heute nicht interessiert, als ich durch den Osterholz-Scharmbecker Stadtteil fuhr. Mir war plötzlich nach einem Franzbrötchen und so hielt ich vor der Bäckerei Behrens an.
Völlig unscheinbar, eben Bäckerei. Dachte ich und denken sich bestimmt auch "Millionen" anderer Geniesser, wie ich. Aber dann, ich öffnete die Tür, ging hindurch, sah den Tresen vor mir, aber rechts und links, ein Lounge-Entree, wie es attraktiver nicht geht. Links, eine kleine Lounge-Ecke, die förmlich schreit "setz dich und fühl dich wohl. Und zur rechten Seite, passend zur Lounge-Ecke Stehtische, die einfach "besetzt" werden wollen, um nach draussen zu sehen und einen "Schwarzen" zu nehmen.
Diesen "Schwarzen" (MEIN Kürzel für Espresso) bestellte ich mir sogleich zum Franzbrötchen und mit größter Freundlichkeit wurde er mir serviert. Tolles passendes Tassen-Set und ein betörender Duft lag in der Luft. Eine wunderbare Crema adelte den Espresso. Ich nahm die Tasse am Henkel zwischen Daumen und Zeigefinger und lies sie leicht kreisen, die Crema brach nicht! Ich tat meinen Zucker hinein und nahm den ersten Schluck. Perfekt! Ein würzig, cemiger Epresso. Ach ja, das Franzbrötchen möchte ich nicht vergessen. Saftig, mit der richtigen ausgewogenen Note an Zucker und Zimt.
Wunderbar, solche Überraschungen liebe ich. Nicht nur ein Bäckerei-Ambiente, wie ich es nicht erwartet hatte (Glückwunsch! Bäckermeister Timo Behrens), sondern auch einen Schwarzen erster Klasse mit einem leckeren Franzbrötchen. Geniesserherz, was willst du mehr? "Mein heutiges französiches Frühstück":
Ach ja. Der Preis! Hier schweige ich, den muss man selbst entdecken...aber es lohnt sich. Mehr sage ich nicht. Und noch eins, keine Billigmarke als Kaffee, nein, in der Bäckerei Behrens gibt es Lloyd Kaffee! Auch zu kaufen.
Kontakt: Bäckerei Behrens, Pennigbütteler Straße 115, Tel Nr.: (04791)57678
Bis zum nächsten "eine Versuchung wert".
Euer Geniesser,
Pierre Maria Entelmann
Genussvoll überrascht wurde Pierre Maria Entelmann bisher von
- Tietjens Hütte,
- Wümmeblick Höftdeich,
- Bäckerei Behrens;
Haben Sie Überrachungstipps für den Geniesser?
Der Geniesser ist auch auf Twitter zu finden "WahrerGeniesser"
Darf ich mich kurz vorstellen? Mein Name ist Pierre Maria Entelmann, mein Beruf, nein, meine Lebenseinstellung ist "Genießer"! Ich möchte Sie einladen, mit mir prachtvolle und authentische Orte in unserer Region kennen zu lernen. Klein aber fein, kulinarisch und traditionell, einfach aber modern.
Heute, ein direkt an der Wümme gelegenes Lokal in Lilienthal, Wümmeblick Höftdeich. Das Wasser läuft geruhsam, aber sichtbar die Wümme hinunter. Ach ja, Ebbe und Flut sind auch hier im Inland spürbar. Kein Strand, aber soweit die Augen tragen, Schilf am Ufer.
Durst löschen ist angesagt, bei fast 30 Grad im Schatten. Und so habe ich spontan hier halt gemacht, um die Atmosphäre zu genießen. Innen ist es zwar angenehm kühl, aber bei Sonnenschein ist es Pflicht sich in den Biergarten zu setzen. Unter Bäumen und Sonnenschirmen, auf den Holzbänken. Die zwar sehr rustikal aussehen, aber hierher gehören und trotz fehlender Sitzkissen, nichts an Bequemlichkeit fehlen lassen. Von den Nebentischen sind zahlreich zufrieden blickende Augen zu sehen und dazwischen das herzliche Lachen der Kellnerin. „Was darfs denn sein“ fragt sie mich, plötzlich neben mir stehend. „eine Apfelschorle und einen Teller Knipp mit Bratkartoffeln“ antworte ich brav und frage mich anschliessend, ob Knipp bei den Temperaturen die richtige Wahl ist.
Meine Augen springen wieder auf und über die Wümme hinweg. Drüben stehen zwei Fahrradfahrer am Ufer, zwischen dem Schilf auf einem Holzanleger. Und schon geht an mir vorbei der Fährmann zu seiner kleinen Fähre „Höftdeicht“ und fährt auf die andere Seite. Die beiden Fahrradfahrer steigen ein, die Fahrräder werden in die Halterungen geschnallt und schon geht’s zurück auf unsere Wümmeseite. Angekommen, stellen sie ihre Fahrräder ab und setzen sich ebenfalls in den Biergarten.
Zwischenzeitlich ist meine Apfelschorle angekommen und ich genieße diesen Augenblick der Erfrischung. Kaum steht mein Glas wieder, da kommt auch schon mein Teller Knipp. Nicht zu fett, nicht zu trocken, herzhaft auf der Zunge mit einer zarten Kruste. Und die Bratkartoffeln! Oh man, welch eine Verführung. Mit einer leichten Brise Rosmarin. Für ein Ausflugslokal á la bonne heure, so soll es sein. Insgesamt, ist der Teller nicht zugepackt, aber gut gefüllt. Das ganze mit Gurke und kleiner fruchtiger Salatergänzung.Es passt, schmeckt und selbst bei diesen Temperaturen ein echter Genuss.
„Darf ich zahlen?“ mache ich auf mich aufmerksam. „Sofort“ und wieder mit einem sehr freundlichen Lächeln in der Stimme. Mit nicht einmal Euro 13,00 sitze ich wieder auf meinem Fahrrad und lächle genießerisch vor mich hin.
Ich hoffe, viele spontane und zielgerichtete Genießer nutzen (nicht nur jetzt im Sommer) die Gelegenheit“ wie ich, an diesem herrrlichen Wümmeplatz zu sitzen.
Bis zum nächsten "eine Versuchung wert".
Ihr, Pierre Maria Entelmann
Abschlußpräsentation vom Leader-Konzept "Vermarktung regionaler Produkte"
Im Rathaus Worpswede wurde am 22. Juni der Öffentlichkeit das Arbeitsergebnis vorgestellt. Mit der Marke "mehr als moor" will man jetzt mit der Arbeit starten. "Unsere Zusammenarbeit mit den beiden Grafikern Birgit Behrens (Heilshorn) und Andreas Wilhelm (Worpswede) war sehr wertvoll", hob Frank E. W. Fromme hervor.
Die Teilnehmer waren von der umfassenden Konzeption beeindruckt und stellten insbesondere fest, dass für jeden Akteur (kleine oder große Betriebe/Landwirte, Produzenten, Händler, Dienstleister, Gastronomie/Hotelerie, Kreative etc.) etwas dabei ist, um die eigenen Aktivitäten sinnvoll zu unterstützen, aber auch um für die Region Osterholz, das Regionalmarketing ganzheitlich in eine professionelle nachhaltige Ebene zu führen, mit eben viel Synergie für alle Beteiligten.
Besonders gut kamen bei den Teilnehmern der Präsentation auch die Prototypen der Verkaufsförderungs- und Werbemittel an. Shop in Shop System, Tresenaufsteller, Fahnen, Aufkleber, Rezeptkarten (Rezepte aus unserer Region) u. v. m. Einige Sachen konnten die Besucher der Veranstaltung gleich mitnehmen.
"Jetzt," so Fromme, " geht die Arbeit aber erst richtig los. Denn nur wenn die Inhalte zum Einsatz kommen, gelebt werden und die Akteure die Angebote auch nutzen wird es eine echte Erfolgsgeschichte für unsere Region!
Weitere Präsentationen im Landkreis werden folgen und Interssierte können sich melden. Email: Info(at)regionalmarketing-teufelsmoor.de oder Telefon 04791-98 60 35
Zum Abschluß wurde noch angekündigt, dass der Moortroll, als begleitende Sympathiefigur der Regionalmarketing-Strategie, schnellstmöglich einen Namen bekommen soll.
Die Legende vom Teufelsmoor
Oder: Warum sind die Torfkahnsegel braun?
Klicken Sie auf das Play Symbol um den Film zu starten.